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Frontlader entkalken – so funktioniert es

Beko FrontladerDie modernen Waschmaschinen sind heute so konzipiert, dass sie eine solide Leistung bei einem geringen Stromverbrauch bieten. Wenn der Stromverbrauch allerdings steigt und Sie feststellen, dass Ihre Wäsche nicht mehr richtig sauber wird, kann dies daran liegen, dass sich Verkalkungen gebildet haben. Eine regelmäßige Entkalkung des Frontladers kann verhindern, dass die Verkalkungen sich bilden und Sie diese mit viel Aufwand entfernt werden müssen. Achten Sie darauf, bei der Entfernung schonend vorzugehen und so die Waschmaschine nicht zu schädigen.

Wie oft muss der Frontlader entkalkt werden?

Frontlader entkalken – so funktioniert esDie Frage, wie oft der Frontlader entkalkt werden sollte, kommt natürlich auf. Abhängig ist das tatsächlich davon, wie hoch der Härtegrad des Wassers bei Ihnen ist. Diesen können Sie relativ einfach herausfinden. Prüfen Sie einfach bei Ihrem Wasserwerk auf der Webseite nach. Hier sind eigentlich die Härtegrade angegeben. Sie können sich sonst auch bei Ihrem Ansprechpartner beim Wasserwerk erkundigen. Bei einer schwachen Verkalkung des Wassers, die nicht über 4 liegt, ist es völlig ausreichend, wenn Sie Ihr Modell einmal im Jahr entkalken. Liegen die Werte jedoch darüber ist zu empfehlen, mit einem Entkalker bei jeder Wäsche zu arbeiten. Durch die Entkalker wird dafür gesorgt, dass das harte Wasser gar nicht für starke Ablagerungen sorgen kann. Um die Maschine dennoch zusätzlich zu schützen, ist eine umfangreiche Entkalkung einmal jährlich zusätzlich zu empfehlen.

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Eine Entkalkung ist aus verschiedenen Gründen zu empfehlen:

  • Waschleistung: Wenn eine Verkalkung vorliegt, kann diese dazu führen, dass die Leistung der Waschmaschine sinkt. Das macht sich nicht gleich bemerkbar. Über einen längeren Zeitraum hinweg zeigt sich jedoch, dass die Wäsche nicht mehr richtig sauber wird.
  • Waschmittel: Durch eine verringerte Leistung tritt ebenfalls das Problem auf, dass Sie mehr Waschmittel benötigen. Wenn die Wäsche nicht sauber wird, greifen Sie automatisch zu mehr Waschmittel. Das ist schädlich für die Umwelt und zudem ein zusätzlicher Kostenfaktor.
  • Stromverbrauch: Sind die Heizstäbe mit Verkalkungen versehen, sind sie nicht mehr in der Lage, höhere Temperaturen zu erreichen. Der Stromverbrauch des Topladers erhöht sich. Es kann sogar dazu kommen, dass Wasser aus der Maschine austritt oder die ganze Elektronik nicht mehr funktioniert.

Welche Produkte sind für eine Entkalkung geeignet?

Sie stehen nun vor der Frage, was Sie nutzen können, um die Waschmaschine zu entkalken? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

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Variante Wirkung
Essigsäure Essigsäure wird sehr häufig als Hausmittel empfohlen – auch in Bezug auf das Entkalken des Topladers. Sie können die Säure einfach in das Fach für das Waschmittel geben und ohne Wäsche durchlaufen lassen. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Säure teilweise die Schläuche angreift und zudem einen unangenehmen Geruch mitbringt.
Zitronensäure Die etwas sanftere Alternative zur Essigsäure ist die Zitronensäure. Diese wird genauso eingesetzt, ist aber weniger aggressiv. Die Schläuche werden geschont. Sehr angenehm ist zudem der Duft, den die Zitronensäure mitbringt.
Chemische Entkalker Vielleicht greifen Sie lieber zu einem Hausmittel. Dennoch ist es empfehlenswert, zumindest einen Blick auf die Möglichkeit von einem chemischen Entkalker zu werfen. Der Vorteil ist, dass die Dosierung hier ganz besonders einfach und effektiv ist. Außerdem haben diese Entkalker keinen Eigengeruch.

Wie wird der Frontlader entkalkt?

Das Entkalken selbst ist gar nicht mit so viel Aufwand verbunden. Tatsächlich nimmt es nicht einmal viel Zeit in Anspruch. Relativ unabhängig davon, was Sie nutzen, um die Maschine zu entkalken, ist der Vorgang ähnlich:

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  1. Entnehmen Sie alle Wäsche aus der Maschine und säubern Sie diese. Die Säuberung ist nicht unbedingt ein Muss, allerdings ist das Entkalken auch eine gute Möglichkeit, um Reste von Waschmittel und Weichspüler zu entfernen, die häufig für einen unangenehmen Geruch sorgen können.
  2. Geben Sie den Entkalker in der vorgesehenen Menge in das Waschmittelfach. Möchten Sie das nicht, können Sie auch zu einer Waschkugel greifen und ihn dort einfüllen. Diese Kugel legen Sie dann in die Maschine.
  3. Wählen Sie nun einen Hauptwaschgang aus. Der Hauptwaschgang wird komplett ohne Wäsche durchgeführt. Lediglich der Entkalker ist in der Maschine. Wählen Sie zudem die höchstmögliche Temperatur aus.

Nachdem der Waschgang beendet ist, können Sie die Maschine auch wieder komplett nutzen. Haben Sie das Entkalken mit Essigsäure durchgeführt, kann ein unangenehmer Geruch noch vorhanden sein. Es ist auch möglich, dass dieser auf die Wäsche geht, wenn Sie die nächste Ladung waschen. Normalerweise verfliegt der Geruch spätestens beim Trocknen der Wäsche. Sollte das nicht der Fall sein, können Sie noch einmal einen Hauptwaschgang bei hohen Temperaturen einstellen und die Maschine so leer laufen lassen.

Tipp: Schauen Sie ruhig nach, ob in Ihrem Waschmittel vielleicht schon Entkalker vorhanden ist. Sollte dies der Fall sein, müssen Sie den Toplader nicht ständig entkalken, selbst wenn Sie sehr hartes Wasser haben. Es reicht dann aus, mit einem speziellen Entkalker ein bis zweimal im Jahr die Maschine auf Vordermann zu bringen und so auch vorbeugend dafür zu sorgen, dass es nicht zu starken Verkalkungen kommt.

Die Vor- und Nachteile beim Entkalken mit einem chemischen Entkalker

Der chemische Entkalker scheint die einfachste Lösung zu sein, um den Frontlader von Kalk und Ablagerungen zu befreien. Es ist verständlich, dass Sie darüber nachdenken, auf diese Lösung zurückzugreifen. Dennoch möchten Sie vorher vielleicht die Vor- und Nachteile gegenüberstellen:

  • besonders einfache Dosierung
  • kein eigener Geruch
  • Wäsche riecht nicht unangenehm nach dem Entkalken
  • sehr einfache Handhabung
  • relativ teuer
  • eventuell bedenklich für die Umwelt – abhängig von den Inhaltsstoffen

Fazit: Entkalken kann die Lebensdauer Ihres Frontladers verlängern

In der heutigen Zeit wird oft gar nicht mehr darüber nachgedacht, ob die Waschmaschine eigentlich entkalkt werden muss. Grund dafür ist, dass bei vielen Waschmitteln sogar vermerkt ist, es wäre ein Entkalker enthalten. Allerdings ist es dennoch nicht verkehrt, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und das Entkalken in bestimmten Abständen einfach durchzuführen. Auch kleine Ablagerungen werden so entfernt und bilden dabei nicht die Grundlage für die Entstehung von großen Kalkflächen.

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Wichtig: Moderne Toplader sind zwar normalerweise selbstreinigend. Dennoch lässt sich nicht klar sagen, dass es gar nicht zur Bildung von Kalk kommt. Tatsächlich kommt es hier auch sehr stark auf die Härte des Wassers an. Führen Sie die Entkalkung also in regelmäßigen Abständen durch, können Sie die Lebensdauer Ihrer Waschmaschine verlängern.

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