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Energie- und Wasserverbrauch eines Frontladers?

Gorenje FrontladerWenn Sie sich für den Kauf eines neuen Frontladers entscheiden, spielen nicht nur die integrierten Waschprogramme eine große Rolle. Zwei Faktoren, von denen Sie in jedem Fall Ihren Kauf abhängig machen sollten, sind der Energie- und Wasserverbrauch. Zwar kommen moderne Waschmaschinen mit immer weniger Strom als auch Wasser aus, doch sind diese zwei Werte heutzutage umso wichtiger, wenn es um Ökologie und Umweltschutz geht. Daher erfahren Sie nachfolgend alles Wichtige, um einen möglichst energiesparenden und effizienten Frontlader für Ihren Bedarf zu finden.

Welche Angaben wichtig sind

Energie- und Wasserverbrauch eines Frontladers?Beim Neukauf einer Waschmaschine achten viele Verbraucher hauptsächlich auf die Verfügbarkeit bestimmter Programme. Den Wasser- und Stromverbrauch hingegen vernachlässigen sie ein klein wenig, da es seit 2013 ohnehin gesetzlich geregelt ist, dass ausschließlich energiesparende Geräte auf den Markt gelangen dürfen.

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Trotzdem ist es sinnvoll, beiden Werten ein gewisses Maß an Beachtung zu schenken. Denn es gibt inzwischen mehr Klassifizierungen als A+. Diese sind:

  • A+
  • A++
  • A+++

Hierbei stellt die Klasse A+++ die beste Energieeffizienzklasse dar. Um eine Waschmaschine zu klassifizieren, nutzen die Hersteller einen Schätzwert. Bei diesem geht man von 220 Standard-Waschgängen pro Jahr aus, dazu misst der Hersteller die verbrauchten Energie- und Wasserwerte. Zwar weicht der tatsächliche Verbrauch im eigenen Haushalt, infolge des Gebrauchs unterschiedlicher Waschgänge, oftmals davon ab, doch ist lediglich anhand eines solchen Standard-Verfahrens ein realistischer Vergleich möglich.

Typische Werte bei modernen Frontladern

Vor etwa zehn Jahren verbrauchte eine Waschmaschine etwa 85 Liter Wasser. Heutzutage ist der Verbrauch auf etwa 49 Liter pro Waschgang gesunken, nimmt man eine Maschine mit dem Label A+++ als Beispiel. Pro Jahr entspricht dies einem etwaigen Verbrauch von 9.000 bis 11.000 Litern. Beim Stromverbrauch beschränkt sich ein energiesparendes Modell auf 122 Kilowattstunden jährlich. Diese sind üblicherweise in Verbindung mit der Abkürzung “kWh” angegeben.

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Ein Modell mit der Klassifizierung A++ hingegen verbraucht 170 Kilowattstunden Strom pro Jahr, während sie auf insgesamt 9.272 Liter Wasser kommt. Der Unterschied ist demnach bereits bei einer Abstufung sehr prägnant. Allerdings hängt der generelle Verbrauch auch von anderen Faktoren ab, die man nicht unbeachtet lassen sollte.

Diese Faktoren beeinflussen Strom- und Wasserverbrauch

Nur weil man sich für eine als energiesparend bezeichnete Waschmaschine entschieden hat, bedeutet dies nicht gleich, dass diese auch umweltfreundlich arbeitet. Ebenso spielen andere Dinge eine Rolle. Anhand der folgenden Tabelle können Sie daher sehr gut sehen, inwiefern diese einen Einfluss auf den Verbrauch nehmen:

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Faktor Beschreibung
Waschprogramm Schon bei den Standardprogrammen zeichnen sich hierbei deutliche Unterschiede ab. Im Vergleich: Ein Eco-Waschprogramm mit 40 Grad Wassertemperatur verbraucht 19 Liter Wasser pro Waschgang. Das Standardprogramm zur Behandlung von Baumwolle hingegen nutzt 50 Liter Wasser.
Waschtemperatur Für das Aufheizen des Wassers benötigt die Waschmaschine viel Energie. Das bedeutet gleichzeitig: Je heißer die Wäsche gewaschen wird, desto mehr Energie wird verbraucht.
Beladungsmenge Ist die Trommel nur zur Hälfte gefüllt, arbeitet sie nicht effizient, was Strom- und Wasserverbrauch angeht. Es gilt also, möglichst viel Wäsche einzulegen, sofern bestimmte Wäschestücke keiner besonderen Behandlung bedürfen.
Programmlaufzeit Hierbei entsteht häufig der Irrglaube, ein länger waschendes Programm würde mehr Strom und Wasser verbrauchen. Fakt ist jedoch, dass bei einem Kurzprogramm möglichst viele Schritte in relativ kurzer Zeit erledigt werden müssen. Die Maschine arbeitet also auf Hochtouren und verbraucht dabei mehr Energie und Wasser.
Waschmittelmenge Je mehr Waschmittel in die Maschine gegeben wird, desto mehr Spülgänge muss sie am Ende durchlaufen, um Reste auszuwaschen. Daher sind einige moderne Maschinen mit einer Dosierungsempfehlung ausgestattet.

Daran können Sie sehr gut sehen, dass man nicht nur durch die Anschaffung einer energiesparenden Waschmaschine sowohl Wasser und Strom sparen kann.

Tipp: Durch ein angemessenes Waschverhalten werden die Kosten ebenfalls beeinflusst.

Schleuderleistung und Schleuderwirkungsklasse beachten

Viele Verbraucher glauben, dass eine möglichst hohe Schleuderdrehzahl dafür sorgt, dass die Wäsche möglichst trocken aus der Maschine kommt. Gleichzeitig übersehen sie dabei den Fakt, dass eine sehr hohe Schleuderdrehzahl die Wäsche nicht nur beschädigt, sondern auch gleichzeitig den Energieverbrauch in die Höhe treibt.

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Moderne Waschmaschinen verfügen über eine Schleuderdrehzahl von bis zu 1.600 Umdrehungen in der Minute. Je nachdem, wie viel Restfeuchte in der Wäsche verbleibt, ist die hohe Zahl der Umdrehungen jedoch nicht zwingend effizient. Hierzu zieht man die sogenannte Schleuderwirkungsklasse zur Rate. Diese ist nach Buchstaben eingeteilt und reicht von A bis C.

Es kann daher durchaus vorkommen, dass Sie eine Maschine erwerben, die eine Schleuderdrehzahl von bis zu 1.400 Umdrehungen pro Minute besitzt, die jedoch mit einer Schleudereffizienzklasse C arbeitet. In diesem Fall verbleibt bis zu 63 Prozent der Feuchtigkeit innerhalb der Wäsche. Erwerben Sie hingegen das gleiche Modell mit der Klasse A, reduziert sich die Restfeuchte auf bis zu 45 Prozent.

Sonderfunktionen für optimalen Verbrauch

Einige der modernen Waschmaschinen sind mit besonderen Funktionen ausgestattet, die ebenfalls einen Einfluss auf Energie- und Wasserverbrauch nehmen können.

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Bekannt hierfür sind die Sonderfunktionen namens “Mengenautomatik” und “Aquasensor”. Bei der Mengenautomatik kommt es auf die Menge der eingelegten Wäsche an, anhand der die Funktion ermittelt, wie lange ein Waschprogramm laufen und wie viel Wasser eingepumpt werden muss. Der Aquasensor hingegen überprüft anhand der Wassertrübung, wie viele Spülgänge einzuhalten sind, um die Wäsche wirklich sauber zu bekommen.

Beide Sonderfunktionen sind somit für ein gutes Wasser- und Energiemanagement unerlässlich und sollten bei der Neuanschaffung eines Frontladers nicht fehlen.

Hinweis: Einige Hersteller integrieren ab Werk die Sonderfunktion “Zeit- oder Energiesparen” ein. Diese kombiniert beide Aufgaben miteinander.

Wann der Neukauf lohnt

Die Entwicklung in Bezug auf den Energie- und Wasserverbrauch wird eigentlich ständig vorangetrieben. Daher stellen sich viele Verbraucher die Frage, ab wann ein Neukauf gerechtfertigt ist. Für gewöhnlich werden bei Haushaltsgeräten, darunter auch Waschmaschinen, Zeitintervalle von etwa acht bis zehn Jahre empfohlen, wenn es um eine Neuanschaffung geht.

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Fazit – Nicht nur auf die angegebenen Werte achten

Entscheiden Sie sich beim Kauf eines neuen Frontladers möglichst für ein Modell, das umweltschonend und vor allem ökologisch arbeitet. Kriterien wie die Schleuderdrehzahl und der Schleuderwirkungsgrad sind neben Angaben über den Strom- und Wasserverbrauch ebenso wichtig.

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Nutzen Sie außerdem unsere Tipps, um ein möglichst umweltbewusstes Waschverhalten zu fördern. Auf diesem Weg erreichen Sie langfristig in jedem Fall eine hohe Ersparnis, die sich in Ihrem Geldbeutel wiederspiegelt.

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